Das Frauenvokalensemble EveVoices wurde im Jahr 2001 von Andreas Herrmann aus Sängerinnen des Philharmonischen Chores München gegründet.

Den vierzehn Sängerinnen bedeutet Klangsinnlichkeit und Lust auf Neue Musik ebensoviel wie ihre Liebe zu Jazz und Spiritual. So ist es den EveVoices gelungen, Neue Musik im Konzertsaal überzeugend zum Leben zu erwecken, wobei akademische Sterilität bewusst vermieden wird. Eine ganze Reihe von Ur- und Erstaufführungen wurden in Programme eingebettet, das Ziel vor Augen, dem aufgeschlossenen Zuhörer Freude an zeitgenössischer Musik zu vermitteln. So kam es 2001 in der Philharmonie im Gasteig zur Münchner Erstaufführung der “Amazones” von Dieter Schnebel und in der Münchner Herz-Jesu-Kirche zur Uraufführung “Das Mädchen aus der Fremde” von Rudi Spring. Im Herbst 2002 veröffentlichte das Ensemble seine erste CD “A Ceremony of Carols”, in deren Zentrum geistliche Werke des 20. Jahrhunderts für Frauenchor stehen. 2006 erschien „Facetten Romantischer Chormusik“ - zusammen mit dem Philharmonischen Chor München brillieren hier die EveVoices mit virtuosen und hochexpressiven Werken von Schumann und Rossini.
Ihre aktuellen Programme: In „Laudi“ – ziehen die Sängerinnen einen weiten Bogen über geistliche A-Cappella-Musik für Frauenstimmen, beginnend mit Werken der Renaissance über Werke von Robert Schumann, Giuseppe Verdi und Francis Poulenc bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen, sowie Spiritual- und A-Cappella-Pop-Arrangements. In “The Heavens and the Earth” setzen die EveVoices andere Akzente: Vokalmusik des 20. und 21. Jahrhunderts, Werke für Frauenstimmen und Harfe. Doch auch die Grenzgänge zur U-Musik werden bei EveVoices groß geschrieben. Hier wird neben der “klassisch-seriösen” Schiene eine andere, sehr attraktive Seite der EveVoices beleuchtet.
Aufnahmen sind über die Homepage des Philharmonischen Chores München online erhältlich.